Herzlich Willkommen zur Online-Phase des Bürgerforums 2018. Wir freuen uns, wenn Sie die Möglichkeit nutzen sich hier einzubringen, damit wir gemeinsam die Stadt voranbringen können. Sie finden unterhalb verschiedene Themenforen zu den Komplexen, die wir in zwei Veranstaltungen gesammelt haben.
Sowohl als Gast, oder als registrierter Nutzer, können Sie Beitrage in den Foren zu den vorhandenen Themen verfassen und Ihre Wünsche und Gedanken zu den Themenkomplexen loswerden. Sie können auch selbst in den Komplexen neue Unterthemen erstellen, die Ihnen fehlen. Außerdem können Sie die Beiträge anderer kommentieren und bewerten.
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ÖPNV und Radwege

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Das die Anbindung an den ÖPNV besonder in den Ortschaften nicht optimal ist, ist spätestens seit der Mitfahrbank in Ebersdorf bekannt. Besonders am Abend und am Wochenende oder in den Ferien. Die Anbindung an die Radwege ist besser gestaltet, könnte aber stärker genutzt werden.
Wie könnte man den öffentlichen Nahverkehr optimieren? Wie können besonders die Ortschaften besser angebunden werden? Wie kann man das Radwegenetz besser ausbauen und vermarkten?

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Für Radfahrer würde ich die Stadt Löbau eher als gefährlich einstufen. Als Innenstadtbewohner entsteht der Eindruck, dass wir die Stadt der Autofahrer sind. Hier würden einfache Maßnahmen zu erheblichen Gewinnen hinsichtlich Lebensqualität und Attraktivität in der Innenstadt führen. Es ist wirklich erstaunlich und ein glücklicher Umstand, dass trotz des erheblichen Autoverkehrs in der Innenstadt bisher kaum nennenswerte Unfälle geschehen sind. Aus meiner Sicht würde ein Verkehrsberuhigung oder eine Auto freie  Innenstadt viele Chancen eröffnen. Es entstünden vielleicht attraktive Bereich, wie wir sie aus Bautzen und Görlitz kennen. Vielleicht würde der dadurch entstehende öffentliche Raum (ohne Abgase) auch zu guten Ideen und weiteren attraktiven Angeboten in der Innenstadt führen.

Der ÖPNV liegt in der Hand der Landkreise und wird seit vielen Jahren  in ausgegliederten Betrieben betriebswirtschaftlich geführt. Die Folgen sind klar. Immer weniger Strecken werden bedient und aus einer Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge wird eine betriebswirtschaftliche Rechnung. Allerdings wird auch in unserer Region viel Geld für Mobilitätskonzepte der Zukunft ausgegeben. Man müsst sich mal für die Ergebnisse der Berliner Agentur, die dies hier in unserer Verkehrsregion macht, interessieren.

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Kleine Zwischenfrage: Konnten Sie (MF) einer unserer zahlreichen Infoveranstaltungen zu dieser Thematik besuchen ?

Radverkehrskonzeption:  http://rvk.landkreis.gr/ Veranstaltung in Reichenbach/O.L. (29. November 2017), Oderwitz (05. Dezember 2017) und in Weißwasser/O.L. (12. Dezember 2017)

Modellvorhaben mover: http://mover-bz-gr.de/ Fachwerkstätten und Auftaktkonferenz (in Löbau)

H.Freymann
Kreisentwicklung

 

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Danke Herr Freymann, leider kann man ja nicht überall dabei sein, aber ich habe mir gerade die Dokumente dazu angesehen. Pilotregion identifiziert und nun werden Modelllösungen erarbeitet, die dann auf die anderen Regionen übertragen werden.  Ich hoffe und wünsche, dass dies dazu führt, dass das Leben der Alten (inkl. meiner Eltern) auf den Dörfern noch bewältigbar bleibt. Da die Lösungen eher strategisch angelegt sind, gehe ich mal davon aus, dass es weiter auf die gute alte familiäre und nachbarschaftliche Hilfe ankommt. Und auch das hat etwas Gutes.

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Lieber Holger Freymann, ich war bei allen diesen "Veranstaltungen" dabei. Da wurden viele kluge Gedanken geäußert und Vorschläge gemacht. Nur, eine Konzeption- wie Sie wissen, ist das eine, die Umsetzung ist nicht zuletzt vom Geld, von Planungen und vor allem vom Gestaltungswillen der verwaltungen abhängig. Da sind uns Löbauern Görlitz, Zittau und Bautzen, wie in so Vielem, weit voraus. Die OB`s haben eben nicht nur Events und Selbstdarstellungen im Kopf, sondern die reden auch und besonders mitihren Bürgern- unaufgefordert. Siehe GR, die haben dafür sogar eigene Plattformen gefunden. Aber, Herr Buchholz, zieht sich auf die Fragestunde der Stadtratssitzung zurück. Warum dort kaum ein Bürger noch Fragen stellt, wird wohl an der "Qualität" der Antworten liegen. Und verscheißert werden wir so schon genug! Siehe auch das Gezeter des OB über die Kreisumlage in sitzungen des SR, der er in der CDU- Fraktion des KT fleißig zustimmt. Genau zu solchen Themen wären Bürgerversammlungen, wie ich sie beim Küchentischengespräch von Dulig dem OB anempfohlen habe und er sie brüskiert ablehnte, das richtige Format. Aber da würde wohl seine Alleinherrschaft enden?!

Joachim Herrmann