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  Pressemitteilungen
   


Sachsen: "In Leipzig und Dresden ziehen neue Industrien ein - in die Oberlausitz die Wölfe"

Diese ernüchternde Überschrift formulierte das "Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung" in ihrer Studie: "Deutschland 2020 - die demografische Zukunft der Nation" (www.berlin-institut.org) !
Die Gründe, warum der demografische Wandel uns beschäftigen muß, liegen auf der Hand und können auch den Artikeln des letzten Stadtjournals ( unserer Bürgerliste und auch der CDU-FDP ) entnommen werden. Doch muß man die Prognosen für unsere Stadt so hinnehmen? Können wir gar nichts dagegen tun?
Warum siedeln sich junge Familien und Unternehmen lieber in Bautzen an, als in Hoyerswerda? Warum ist der Altersdurchschnitt z.B. in Löbau Süd 1 wesentlich höher als in der Innenstadt?
Das Streben nach möglichst großer Individualität in unserem Lande hat zur Folge, daß nur wenige junge Menschen in Wohnungen der DDR-Neubaugebiete ziehen möchten, sondern eher das Eigenheim oder die sanierte Altbauwohnung bevorzugen. In diesem Zusammenhang ist in der oben genannten Studie zu lesen:
... dort, wo die Innenstädte zerfallen, Kneipen und Geschäfte leerstehen und Freibäder und kulturelle Einrichtungen schließen müssen, werden sich kaum junge Leute ansiedeln, sondern eher wegziehen! ... Dort, wo der Bildungsgrad sinkt und qualifiziertes junges Personal fehlt, wird kaum ein Unternehmen investieren oder sich neue Industrien ansiedeln.
Die Ziele ( gemeinsam mit allen Wohnungsunternehmen ) sollten deshalb sein:
- weitere Fortführung aller Sanierungsprogramme der Altstadt;
- Rückbau von Wohnungen am Stadtrand unter Ausnutzung der derzeitigen
Förderprogramme;
- Verkleinerung der Infrastrukturen.
Als schnellstmögliche Aufgaben für unsere Kommune stellen sich außerdem:
- weitere Investitionen in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen;
- keine Abstriche in Kinder-, Sport- und Kultureinrichtungen;
- maximale Unterstützung des ansässigen Gewerbes und neuer Unternehmen;
- Einbeziehung aller Wohnungsunternehmen in den Stadtumbau.
Nur wenn wir alle die Zwänge erkennen und gemeinsam schnell und konstruktiv an der Umsetzung dieser Ziele arbeiten, können wir verhindern die Verlierer des demografischen Wandels zu sein. Dann werden wir für junge Menschen und Unternehmen interessanter und können als Mittelzentrum bestehen bleiben, was sich auch positiv auf die Entwicklung der Ortsteile und die umliegenden Gemeinden auswirken wird.
Packen wir es JETZT an und überlassen wir nicht das Feld den Wölfen!

Ihr Stadtrat Ingo Seiler