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„Filetstück“ oder „Gammelfleisch“ ?

Am 22.06.2009 fand eine Sondersitzung des Stadtrates statt.
Dabei ging es u.a. um den Verkauf der Kottmarbaude. Am Ende wurde nun doch dem Verkauf mehrheitlich zugestimmt.
Natürlich haben die Stadträte, die dem Verkauf nicht zugestimmt haben, recht, wenn sie meinen, dass man kommunales Eigentum nicht leichtfertig veräußern sollte. Doch hatten wir tatsächlich eine Alternative?
Ich meine nein.
In unserer Region kommt der Tourismus nur schwer in die Gänge. Aus diesem Grunde stehen leider potentielle Investoren nicht gerade Schlange. Für die Gesellschafter der Kottmarbauden GmbH kam nur ein Kauf infrage. Somit hatten wir nur die Wahl, eine sichere Investition durch den Verkauf des Grundstückes zu unterstützen, oder auf einen Pächter zu warten, der die marode Baude übernimmt. Auf solch einen Pächter warten wir in Löbau schon sehr lange, denn unser Ratskeller (ein wirtschaftlich wesentlich interessanteres Objekt) steht leider schon seit vielen Jahren leer. Auf dem Honigbrunnen war dies nicht anders. Auch dort wurde viel zu lange nach einem Pächter gesucht, bis das Gasthaus immer weiter verkam und schließlich durch Vandalismus abgebrannt wurde.

Die Stadt Löbau hat in den vergangenen 20 Jahren nie Mittel zur Verfügung gehabt, um Lokale im eigenen Besitz so herzurichten, dass die angeblichen „Filetstücke“ auch als solche verpachtet werden könnten. Dies war beim Honigbrunnen, beim Berghaus und beim Ratskeller ebenso gewesen, warum sollte dies auf dem Kottmar anders werden???
Mit dem Verkauf der Kottmarbaude wurden die Weichen gestellt, dass eine Bewirtschaftung des Objektes gesichert werden kann und nicht dem endgültigen Verfall preisgegeben werden muss.

Das ist gut für den gesamten Tourismus der Region, wichtig für die umliegenden Gemeinden und besser für das Image unserer Stadt, denn der Kottmarberg ansich bleibt weiterhin im Besitz der Stadt Löbau!

Ihr Ingo Seiler
(Fraktionsvorsitzender)