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Flächennutzungsplan für die große Kreisstadt Löbau

Sehr geehrte Mitbürger und Einwohner dieser Stadt mit seinen Ortsteilen,
wir als Bürgerliste beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit einer nicht unerheblichen Planungsleistung (bzw. was davon übrig blieb) für unsere Stadt.

Lt. Baugesetzbuch § 1 Abs.3 sind wir als Stadt dazu verpflichtet einen Flächennutzungsplan für unser Territorium zu erstellen. Dies ist der unterste strategische Planungspflichtteil der Kommune, über dem Bebauungsplan. Dieser Flächennutzungsplan gibt uns als Bürgervertretung der Stadt, eine Richtlinie für die zukünftige Entwicklung des Stadtgebietes in die Hand, um Entscheidungen in vielerlei Hinsicht zu treffen. Dabei geht es nicht um kurzfristige Entscheidungen, sondern um Gedanken wo, wie und vor allem wohin soll sich unsere Stadt, städtebaulich entwickeln.
Wenn wir uns dazu keine Gedanken machen, machen es andere oder " die Anderen" entscheiden für uns. Unsere Gremien in der Stadt werden in vielen Fällen z.B. in Bauangelegenheiten gehört, aber Entscheidungen dazu fällt das Landratsamt. Unsere Meinung zu diesem oder jenen Projekt (z.B.Windkraftanlagen) werden zwar gehört, aber nicht zwingend durch das anhörende Gremium umgesetzt.

Erste Bemühungen, mit einem noch immer geltenden Stadtratsbeschluss vom 07.März , für einen solchen Plan stammen aus dem Jahr 1995. Leider stockte diese Entwicklung nach dem Entwurfsbeschluss von 1998 und nach der Genehmigung mit Auflagen durch die Rechtsaufsichtsbehörde im Jahr 1999 unter dem damaligen Bürgermeister, obwohl dafür Fördergelder zur Verfügung standen und schon Honorare für Planer ausgegeben wurden.

Unser jetziges Stadtoberhaupt wiegelt eine Diskussion über ein solches Dokument, unter nicht nachvollziehbaren Gründen ab. Fakt ist aber, das Löbau als Mittelzentrum, als zweitgrößte Stadt im Landkreis und als Bewerber für die Landesgartenschau ein solches Dokument dringend braucht. Viele kleinere Gemeinden und Städte des Landkreises haben solch ein Planungsdokument - nur Löbau nicht. Auch die seit 1999 eingemeindeten Ortsteile der Stadt (außer Kittlitz), bzw. Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft hatten oder haben ein solches Dokument.
Eine Vereinigung dieser Dokumente zu einem neuen gültigen Flächennutzungsplan muss dringend in Angriff genommen werden. Dafür notwendige Finanzen müssen im Haushaltsplan der nächsten Jahre eingestellt werden. Nachforschungen zu den Kosten eines solchen Planes haben eine erheblich kleinere Finanzsumme ergeben, wie sie uns durch die Stadtverwaltung gegeben wurde. (Ein Schelm - der da Böses vermutet!)

Wir als Fraktion der Bürgerliste werden das Thema weiter verfolgen und es zum Diskussionspunkt im Stadtrat machen.


Andreas Förster
im Auftrag der Fraktion der Bürgerliste