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  Pressemitteilungen


Wohin gehst Du und Dein Haushalt - Große Kreisstadt Löbau?

Diese Überschrift ist vielleicht etwas überzogen, trotzdem drückt sie auch ein paar Sorgen aus. Die Landesgartenschau kommt nun leider nicht nach Löbau. Das ist sehr schade.
Alle Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung drückten dies bereits aus. Herr OB Buchholz sieht trotzdem Chancen, gewisse Vorstellungen aus dem Programm zu realisieren. In diesem Zusammenhang hinterfragt man automatisch die finanzielle Situation unserer Stadt. Wie in fast allen sächsischen Städten ist die Kasse leer, teilweise regiert der Rotstift.
Die Große Kreisstadt Löbau gehört dazu. Manche werden bei der Ursachenforschung mit dem Finger auf die Eingemeindung von Kittlitz zeigen. Wir gehören nicht dazu. Die Bürgerliste sieht darin weiterhin eine große Chance für die Zukunft.
Nun soll ein Haushaltssicherungskonzept vorgelegt werden mit der Zielstellung, in 3 Jahren den defizitären Haushalt auszugleichen. Wie soll das geschehen, Ausgaben zurückfahren, Personalabbau, keine eigene Ausbildung mehr durchführen, neue Einnahmequellen erschließen bzw. tiefer in solche Quellen hinein greifen, auf Rücklagen Zugriff nehmen? Wie ist unsere Haltung in diesem Problemkreis? Im Folgenden drei ausgewählte Beispiele:
- Wir lehnen jegliche Grundsteuererhöhungen, die über dem Sächsischen Mittelwert liegen, ab. Es sind zwar keine großen Beträge, nur zirka 50.000 € Steigerung insgesamt bei der Grundsteuer A und B für Löbaus Einwohner. Es ist aber ein schlechtes Signal aus einer wirtschaftlich schwachen Region, die ums Überleben kämpft, die ihre Jugend und Fachleute verliert, die aber auf Investoren hofft. Wenn aber die Unkosten zu hoch werden, gehen Investoren in günstigere Regionen bzw. Länder. Wir können also nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen.
- Verlängerte Stromabschaltungen bei der Straßenbeleuchtung zur Nacht erscheinen uns auch nicht als Lösung, denn sie gefährden nur die Sicherheit. Es soll geprüft werden, wie andere Maßnahmen (z. B. Ausschaltung jeder 2. Straßenleuchte, begrenzte Dimmung) zur Stromeinsparung führen. Deshalb brachten wir für die Stadtratsitzung im März eine entsprechende Beschlussvorlage ein.
- Warum brauchen wir Sachverständigen- und Gutachterverträge im größeren Umfang, die unsere Stadtkasse kräftig belasten? Haben wir nicht ausreichend Fachleute in unserer Stadtverwaltung?
Vieles lässt sich noch hinzufügen, dass sollte aber nicht Gegenstand des Artikels sein. Gespart werden muss. Einsparen verursacht immer Kopfschmerzen und tut auch weh. Wir wollen eine Konsolidierung des Haushaltes. Dazu haben wir Ihre Stimme, darum werden wir streiten.

Dr. Sterzel, Fraktionsvorsitzender