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  Pressemitteilungen
Jugend, Problem oder Chance und Zukunft für Löbau?

Wie stehen wir Löbauer zu unserer Jugend und zur Jugendhilfe? In den letzten Jahren und Monaten sind wir immer wieder konfrontiert mit der so genannten demographischen Entwicklung im Fall Löbau, mit der Abwanderung junger Menschen, mit dem Verlust an potentiellen Müttern und Vätern. Dies ist keine Entwicklung, die sich eine Kommune wünschen kann. Wir kennen alle die Gründe, es fehlen Arbeitsplätze und ohne wirtschaftliche Perspektiven geht Mann, aber vor allem Frau, weg und gründet woanders eine Familie. Doch was ist mit der Jugend, die hier lebt? Leider ist deren Ruf oftmals nicht der Beste.
Auffällige junge Leute, mit der Bierflasche am hellerlichten Tag, vor einem der vielen Supermärkte, und Berichte von Vandalismus prägen die Diskussion. Vergessen bleiben dabei oftmals diejenigen, die sich in Vereinen in der Kultur, beim Sport, in Jugendklubs und Jugendfeuerwehren engagieren. Dies ist der Hauptteil und der aktive Teil der Jugend. Diese Jugendlichen brauchen unsere volle Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Wir sollten uns bemühen den Löbauer Bürgern von morgen, nicht schon heute, einen Stempel aufzudrücken. Wenn dieser Teil der Jugend stark ist, dann fangen sie auch einen Teil der beschriebenen Minderheit wieder auf. Deshalb müssen die Vereine und die Jugendarbeit in jeder Weise unterstützt werden! Wir brauchen ein funktionstüchtiges Stadion und attraktive Sportstätten in den Ortsteilen! Die Feuerwehren müssen gut ausgestattet sein, um attraktiv für den Nachwuchs zu bleiben!
Kindergartenplätze müssen bezahlbar sein!
Junge Leute brauchen ihre Freiheit und keine Bevormundung, um sich sozial und kulturell entwickeln zu können. Deshalb müssen unabhängige und vor allem Kultur schaffende Jugendklubs von der Stadt gewollt und unterstützt werden!
Im Schulbereich ist Löbau schon hervorragend aufgestellt! Aber Schule ist eben nur ein Teil der Lebenswelt, den anderen Teil gestalten die jungen Leute selber und das hoffentlich in Löbau und nicht irgendwo in der Welt. Wenn wir Städteplanung betreiben, ohne an die Bewohner von morgen zu denken, dann muss man sich fragen „wozu und für wen?“

Bernd Stracke