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Die Stadtsanierung muss weiter gehen!

In den 90-er Jahren geschah sehr viel in Punkto Stadtsanierung der historischen Altstadt. Dies lag zum einen an der wendebedingten Aufbruchstimmung und zum anderen an den Förderprogrammen, die gerade historische Altstädte begünstigten. In dieser Zeit wurde der Stadtkern bis auf wenige Gebäude komplett saniert.
In den letzten Jahren wurde vergleichsweise wenig saniert - vielmehr waren diese Jahre eher vom Rückbau bzw. Abriss sogenannter Schandflecken geprägt (z.B. ehemalige Malzfabrik und Essigfabrik).

Zwar muss dieser Vorgang konsequent weitergeführt werden, jedoch darf der Erhalt historisch gewachsener, städtebaulich wichtiger und interessanter Viertel nicht vernachlässigt werden.
Aus diesem Grunde wurde bereits 2002 eine Untersuchung in Auftrag gegeben, deren hochinteressantes Ergebnis uns jetzt ganz aktuell vorliegt.
Das darin untersuchte und bewertete Gebiet ist die sogenannte "Zittauer Vorstadt" von Löbau. Es umfasst vor allem den Bereich zwischen Theaterplatz im Norden bis zum Rundteil im Süden, sowie Alter Friedhof im Osten über die Äußere Zittauer Straße zum Töpferberg bis zur Neuen Sorge im Westen.
Da dieser Stadtteil mit dem Bau der heutigen "Brücke der Jugend" seit nunmehr fast 80 Jahren vernachlässigt wurde, ist es an der Zeit, diesem Gebiet in städtebaulicher Hinsicht allergrößte Aufmerksamkeit zu schenken.

Deshalb soll nun dieser Bereich als selbstständiges Sanierungsgebiet geführt werden, was die vorwiegend privaten Grundstücksbesitzer in die Lage versetzen soll, über Fördermittel die mehr als sanierungsbedürftigen aber auch denkmalgeschützten Gebäude zu rekonstruieren bzw. zu erneuern.
Wir hoffen nun auf großes Interesse bei den betroffenen Eigentümern und werden darauf achten müssen, dass in den kommenden Haushaltsplänen unserer Stadt auch die entsprechenden Eigenmittel der Kommune dafür eingeplant werden.


Nur so können wir es schaffen, diesen wertvollen Stadtteil im Tal der Seltenrein mit seinen vielen Gässchen und Brücken

1. vor dem endgültigen Verfall zu bewahren,
2. das verlorengegangene liebenswerte und einzigartige Flair zurückzuholen,
3. und wieder mit Leben zu erfüllen.

Ihr Stadtrat Ingo Seiler